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Zwetschgen

Der Zwetschgenbrand oder Zwetschgenwasser

Die ursprüngliche Heimat unserer heutigen Zwetschgen und Pflaumen liegt in Asien.
Im Kaukasus und am Kaspischen Meer wurden sie bereits vor unserer Zeitrechnung kultiviert.
Als Kulturformen werden bei uns folgende Arten angebaut: Kirschpflaume, Reineclaude, Zwetschgen
Bereits in den schon erwähnten Pfahlbauten der Schweiz und Italien hat man Samen von Wildpflaumen gefunden. Diese Wildpflaumen stammen von der Schlehe ab.
Heute noch anzutreffende Urformen der Pflaumen sind Zibarten und Haferpflaumen, welche vorwiegend im süddeutschen Raum (Baden) für Edelbrände verwendet werden.
Der griechische Arzt Dioskurides erwähnt die Pflaumen und Zwetschgen bereits im 1. Jhdt. n. Chr. in seinen Aufzeichnungen.
Die Römer brachten die Zwetschgen von ihren Feldzügen mit und verbreiteten sie dann in ganz Europa. Plinius beschreibt diese Obstbäume und ihre heilkräftige Wirkung in seinen Büchern.
Um den Zwetschgenbaum ranken sich viele Legenden und Bräuche. Heiratsorakel und Geburtsprophezeiungen, Glücksbringer und Gesundheitsbaum, alles findet sich beim Zwetschgenbaum.
In der Naturheilkunde werden frische Pflaumen oder Zwetschgen jenen Menschen empfohlen, die an Rheuma, Arterienverkalkung, Verstopfung und Leberkrankheiten leiden.

Zwetschgenbrand, Zwetschgenwasser
ist eine Edelspirituose der Kategorie Obstbrand aus vergorenen Zwetschgen.
Anstelle der Bezeichnung "Zwetschgenbrand" kann auch die Bezeichnung "Zwetschgenwasser" treten.


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